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Schloss Wilhelmshöhe - Antikensammlung, Gemäldegalerie Alte Meister und Graphische Sammlung

Uneingeschränkt behindertengerecht

Zur Sammlung Gemäldegalerie Alte Meister der Museumslandschaft Hessen Kassel (MHK) gehören europäische Gemälde der Spätgotik, der Renaissance, des Barock und des Klassizismus. Einen besonderen Schwerpunkt bildet die holländische und flämische Malerei des 17. Jahrhunderts von Rubens, Rembrandt, Hals, Tizian und Cranach d.Ä.. Insgesamt umfasst der Bestand über 1200 Gemälde, von denen in den Sammlungssälen zur Zeit circa 450 Werke für die Besucher präsentiert werden. Die Ursprünge der Gemäldegalerie Alte Meister reichen zurück bis in das Jahr 1509, als Anna von Mecklenburg, Witwe von Landgraf Wilhelm II., Lucas Cranach d. Ä. mit einem kleinen Flügelaltar zum Gedächtnis an ihren verstorbenen Gemahl beauftragte. Die Periode der intensivsten Sammeltätigkeit war zwischen 1748 und 1756, als Landgraf Wilhelm VIII. ca. 800 Gemälde in Holland, Paris, Brüssel, Antwerpen, Venedig und in Deutschland durch seine Diplomaten und Kunstagenten ankaufen ließ.

Die Dauerausstellung der Antikensammlung ist im Sommer 2009 neu gestaltet worden. Die Ausstellungsstücke sind nun in sechs Kategorien zusammengefasst: Unter den Stichworten Archäologie, Skulptur, Mythos, Griechen, Römer und Herkules werden verschiedene Wege in die Welt der Antike angeboten. Das reicht von der Bronzezeit über die Blütezeit Griechenlands und Athens bis zum Imperium Romanum. Sie geben einen Überblick über die Entwicklung verschiedener antiker Kulturen. Zu sehen sind Funde aus ägyptischer, minoisch-mykenischer, griechischer, etruskischer und römischer Zeit, darunter der „Kasseler Apoll“ sowie der „Herakles Farnese“.

Die Graphische Sammlung im Kirchflügel von Schloss Wilhelmshöhe verwahrt annähernd 60.000 Zeichnungen, druckgraphische Arbeiten, Plakate und illustrierte Bücher. Das Spektrum reicht über sechs Jahrhunderte vom Spätmittelalter bis zur zeitgenössischen Kunst - oder von Dürer bis zu Baselitz.

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