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Naturkundemuseum im Ottoneum

Uneingeschränkt behindertengerecht

Die naturkundliche Sammlung im Ottoneum geht auf das landgräfliche Raritätenkabinett zurück, das zu den ältesten seiner Art in Europa zählt. Sie enthält kulturhistorisch bemerkenswerte Kostbarkeiten, darunter bedeutende Ausstellungsstücke wie die älteste systematische Pflanzensammlung Europas, das 400 Jahre alte „Herbarium Ratzenberger“, die „Schildbachsche Holzbibliothek“ aus dem 18. Jahrhundert und den sogenannten „Goethe-Elefanten", eines der ersten präparierten Großsäugerskelette.

Das Naturkundemuseum präsentiert sich mit einem zeitgemäßen Ausstellungskonzept, das die Exponate in den Mittelpunkt wissenschaftlicher, politischer, pädagogischer und auch spielerischer Auseinandersetzung mit Themen der regionalen Natur und Umwelt stellt.
In großen Lebensrauminszenierungen erleben die Besucherinnen und Besucher die heimische Tierwelt, oder sie können auf der einmaligen Duftorgel ein paar Duftnoten spielen. Begegnungen mit Paradiesvögeln ermöglicht ein Gang durch die Abteilung „Vögel aus aller Welt“. Auch die bizarre Welt der heimischen und tropischen Insekten kann man im Naturkundemuseum kennenlernen. Zu einer Zeitreise in die Vergangenheit der nordhessischen Region lädt die erdgeschichtliche Abteilung ein. Angefangen vom Erdaltertum bis zur heutigen Zeit weisen Original-Fossilien und große Lebensraumnachbildungen auf die meist „untermeerische" Vergangenheit hin. Lebensgroße Modelle von Dinosauriern, Haien und einem Mammut sowie anderen ehemals heimischen, aber ausgestorbenen Tieren werden hier präsentiert.

Zahlreiche Sonderausstellungen und ein vielseitiges Veranstaltungsprogramm machen das städtische Naturkundemuseum zu einem besonders beliebten Ort – nicht nur für Familien.

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